24.11.2017

PostFinance beteiligt sich an innovativen Start-ups

Auf dem Weg zum führenden Schweizer Digital Powerhouse nutzt PostFinance auch Kooperationen mit innovativen Start-ups. Das Finanzinstitut geht verschiedene Wege, um passende Projekte zu finden. Einer davon ist die Partnerschaft mit venturelab.

PostFinance beschäftigt sich derzeit intensiv mit Corporate Venturing. Sprich der Finanzierung von Start-ups und Projekten, die im strategischen Interesse des Finanzinstituts liegen. «Einerseits helfen uns Kooperationen auf dem Weg zum Schweizer Digital Powerhouse», sagt Jens Schulte, Leiter Corporate Venture Capital bei PostFinance. «Andererseits ist es für uns in Zeiten tiefer, teilweise negativer Zinsen entscheidend, neue, zinsunabhängige Ertragsquellen zu erschliessen.» Daher beteilige sich das Finanzinstitut schon eine Weile an innovativen, jungen Wachstumsunternehmen wie RaiseNow, Sonect oder tilbago.

venturelab – ein wertvoller Partner

Um passende Start-ups zu finden, nutzt PostFinance verschiedene Kanäle wie das eigene Netzwerk, Empfehlungen von Mitarbeitenden, Marktrecherche, die Teilnahme an Veranstaltungen und nicht zuletzt Partnerschaften mit externen Förderprogrammen – zum Beispiel mit venturelab. «Venturelab ist sehr gut im Markt vernetzt und pflegt wertvolle Kontakte – sowohl zu Start-ups als auch zu Investoren», erklärt Jens Schulte. «Von diesem Netzwerk kann PostFinance profitieren.» Zudem sei venturelab ein wichtiger Multiplikator: Über die Partnerschaft könne die innovative Finanzdienstleisterin dem Start-up-Markt mitteilen, dass sie an Investitionsmöglichkeiten interessiert sei und gleichzeitig auch ihre speziell auf Start-ups ausgerichteten Angebote bei der Zielgruppe platzieren.

Wer überzeugt, wird gefördert

Es gibt immer mehr innovative Start-ups. Auch im Bereich FinTech. «Die Corporate-Venture-Capital-Engagements müssen aber zu unserer Strategie passen», sagt Jens Schulte. Daher werde bei jedem spannenden Start-up geprüft, ob und wie eine potenzielle Beteiligung das Produkt- und Dienstleistungsportfolio ergänzen könnte. «Wir achten dabei besonders auf Aspekte wie das Geschäftsmodell, den Markt, den Produktauftritt, das Team und die Technologie. Wer überzeugen kann, wird gefördert.»

Zehn Schweizer FinTechs präsentierten sich in New York

2007 hat venturelab die Venture-Kick-Initiative ins Leben gerufen, die Schweizer Start-ups mit bis zu 130’000 Franken unterstützt. Bis heute wurden rund 400 Spin-off-Projekte gefördert und knapp 3500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zusätzlich flossen über eine Milliarde an Investorengeldern in die Start-ups. Dass auch ausländische Investoren darunter sind, ist der Schweizer Start-up-Nationalmannschaft zu verdanken. Jedes Jahr präsentieren sich die Venture Leaders im Bereich Technologie in San Francisco, im Bereich Life Sciences in Boston und im Bereich Cleantech in China. Dieses Jahr reiste mit Advanon, Algo Trader, Carbon Delta, CreditGate24, Futurae, KiWi, Monito, OneVisage, Qumram und Sonect zudem erstmals eine ausgewählte Start-up-Delegation im Bereich FinTech nach New York, wo sie im September an der Finanzierungs-Roadshow teilnahm. Drei der zehn vielversprechenden Start-ups stellen sich in den Porträts kurz vor.

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